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WeinWein ist sehr beliebt. Laut Definition ist es ein Getränk aus den Früchten der Weinrebe, das mindestens 8,5 Volumenprozente Alkohol enthalten muss. Wein konnte schon um 3500 v.Chr. in Ägypten nachgewiesen werden.
Bei der Herstellung von Wein gibt es diverse Verfahren, die auch den Unterschied zwischen Rot- und Weißwein ausmachen. Hier werde ich nur die Herstellung von Rotwein erläutern, da dieser weiter verbreitet ist und Unterschiede zur Weißweinherstellung hauptsächlich in der Reihenfolge der Arbeitsschritte bestehen.
Als erster Schritt nach der Lese und Traubenselektion folgt das Einmaischen, d.h. das Zerreißen und Aufbrechen der Beerenhäute, das Freisetzen des Traubensaftes sowie das Mischen fester und flüssiger Bestandteile der Trauben. Das Maischen kann mehrere Wochen dauern und bei Rotwein findet währenddessen auch schon Gärung statt. Danach wird gekeltert, das heißt, dass die festen von den flüssigen Bestandteilen getrennt werden. Auf das Keltern folgt die weitere Gärung, während welcher gelegentlich Abstiche gemacht werden, um den Most von den Trubstoffen (Ablagerungen am Boden des Gärgefäßes) zu befreien. Am Ende der Gärung wird der Wein geschwefelt, womit alle Bakterien abgetötet und die Gärung gestoppt wird. Zum Schluss folgt die Reifung, wobei der Wein in Holzfässern gelagert wird und so teilweise deren Geschmacks- und Farbstoffe übernimmt.
Getrunken wird Wein aus vielen verschiedenen Gläsern. Für jede Art von Wein gibt es ein anderes Glas, um bestimmte Eigenschaften hervorzuheben. Die Form soll erstens die Entfaltung der von der Nase aufgenommen Aromen beeinflussen und zweitens die Kopfhaltung so beeinflussen, dass bestimmte Geschmackskomponenten hervorgehoben werden. Ein Glas für einen süßen Wein lässt so den süßen Geschmack in den Hintergrund treten, um dem Trinkenden auch das Erkennen der anderen Aromen zu ermöglichen.
Nicht zu vergessen ist bei Wein auch der gesundheitliche Nutzen. Dieser ist auf verschiedene Inhaltsstoffe zurückzuführen. Viel im Wein enthalten sind Polyphenole, so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, und auch Resveratol. Beide schützen vor Krebs und der Verklumpung von Blutplättchen. Auch Alkohol selbst hat eine gesundheitsfördernde Wirkung, allerdings ist diese nur bei moderatem Genuss vorhanden.
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