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Vorteile der privaten KrankenversicherungNach Einführung der Gesundheitsreform ist die Krankenversicherung zur Pflicht geworden. Freiberufler, Selbständige, Beamte und Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt über 47700 € im Jahr können sich privat krankenversichern.
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, wo nur Basisversorgung mit teilweise hohen Zuzahlungen erfolgt, kann der privat Krankenversicherte aus den vielen Angeboten sein Leistungspaket selbst individuell nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen. Der Beitrag richtet sich nach der gewünschten Leistung, dem Gesundheitszustand und dem Lebensalter. Der privat Krankenversicherte zahlt nur für die Leistungen, die er vereinbart hat.
Bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird der Beitrag prozentual nach dem Einkommen festgelegt. Wer viel verdient zahlt oft wesentlich mehr bei den gesetzlichen Kassen, als wenn er sich privat versichert.
Die private Krankenversicherung zahlt für bessere Behandlungen als nur Standartversorgung. Der privat Versicherte kann das Krankenhaus frei wählen. Zuzahlungen fallen in der Regel auch weg und Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer kann vereinbart werden. Die oft sehr langen Wartezeiten für Behandlungen bei Fachärzten gibt es für Privatpatienten kaum.
Auch alternative Heilmethoden werden von den privaten Krankenkasse übernommen. Privat Krankenversicherte sparen sehr viel bei teuren Zahnbehandlungen. Für Medikamente gibt es keine Zuzahlungen.
Bevor eine private Krankenversicherung abgeschlossen wird, sollte immer ein Versicherungsvergleich durchgeführt werden. Im Internet kann das sehr schnell und problemlos erfolgen. Die Bedingungen und die Beiträge sind oft sehr unterschiedlich. Von den günstigsten Anbietern sollte ein konkretes schriftliches Angebot gefordert werden. Bei ausländischen Versicherungen ist wichtig, dass der Gerichtsstand in Deutschland ist und deutsches Recht gilt. |
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