

|

Weihnachtsbaum-echt-gefährlichJedes Jahr aufs Neue kann man in den Medien verfolgen, wie in der Weihnachtzeit immer wieder Brände ausbrechen und ganze Mehrfamilienhäuser in Flammen aufgehen. Und alles nur wegen einem Weihnachtsbaum. Es musste ja auch unbedingt ein echter mit echten Kerzen sein. Aber was macht diesen eigentlich so gefährlich? Es sind die Nadeln. Eine Standardfichte von 2 Metern Höhe hat mehrere hunderttausend Nadeln. Diese befinden sich in wenigen Millimetern Entfernung zu einander, umgeben von Luft. Bedenkt man dabei, dass die Nadeln mit Harz, einem pflanzlichen Öl, gefüllt sind, ergibt das zusammen mit dem Sauerstoff der Luft eine hochentzündliche Mischung. Dieser dann nur noch ein Funke fehlt, um das heimische Wohnzimmer in ein flammendes Inferno zu verwandeln. Bemerkt man dann das Feuer zu spät, ist auch mit dem besten Feuerlöscher der Welt kaum noch etwas zu retten. Was kann man also im Vorfeld tun, um ein derartiges Desaster zu verhindern? Ein großes Problem ist die Trockenheit der Nadeln. Weihnachtsbäume werden in der Regel zwei bis drei Wochen vor Weihnachten geschlagen und dürren so schnell aus. Je trockener die Nadeln werden, desto brüchiger wird das Material, das das Pflanzenharz umgibt, und desto feuergefährlicher wird die ganze Geschichte. Das Zauberwort lautet also Wasser! Versorgt man den Baum mit ausreichend Flüssigkeit, ist die Gefahr schon ein ganzes Stück weit gebannt. Des Weiteren sollte man den Baum nicht unbeaufsichtigt lassen, wenn die Kerzen entzündet sind. Der Standort kann auch eine Rolle dabei spielen, wie schnell sich ein Feuer im Zweifel ausbreiten kann. Die beste Vorsorge besteht allerdings darin, echte Kerzen zu Gunsten elektrischer auszutauschen oder auf einen echten Baum gänzlich zu verzichten. |
|