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Autor:Dipl.-Ing. L. Wienke
Datum:13.07.2007
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Visualisierung antiker Häfen und Gebäude

Als Weltwunder in der Antike galt die 20 m hohe Bronzestatue des griechischen Sonnengottes Apollo, die sich vor der Hafeneinfahrt von Rhodos aus dem Meer erhob. Erst dreihundert Jahre später machte der Hafen von Rom, an der Tibermündung bei Ostia gelegen und unter Kaiser Trajan (um 55 - 117 u. Z.) großzügig ausgebaut, den griechischen Häfen den Anspruch streitig, in Anlage und Ausstattung den Anforderungen des Seeverkehrs in mustergültiger Weise zu entsprechen.
Gemäß ihrer Funktion als Umschlag- und Stapelplatz für Handelswaren besaßen die Häfen der Frühzeit einfache zum Löschen der Ladung bestimmte mechanische Vorrichtungen, wie Winden und Rollenzüge. Als Liegeplätze der Kriegsflotte waren sie zudem durch Befestigungen geschützt und so eingerichtet, dass man die Hafeneinfahrten durch Ketten, Querbalken oder auch Tore vor unerwünschten Eindringlingen absperren konnte.
Mit der 3D Visualisierung antiker Gebäude, Techniken und Städte soll den Besuchern von Museen und Ausstellungen ein Einblick in die Architektur und Baukunst der Antike gegeben werden. Um die zum Teil nicht mehr existierenden Gebäude digital zu rekonstruieren und darzustellen, sollen die neusten Techniken der 3D Visualisierung (3D Aufmaß, 3D Cad, 3D interaktiv) zum Einsatz kommen.
Den Besuchern kann so ein einzigartiges Geschichtserlebnis vermittelt werden.




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