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Autor:Andi Meier
Datum:31.07.2007
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Automatikuhren

Automatikuhren sind Uhren, deren Uhrwerk sich automatisch aufzieht. Die Grundfunktionsweise von Automatikuhren kann dabei wie folgt erklärt werden. Zunächst einmal sind Automatikuhren nichts anderes als mechanische Uhren, sie haben daher ein mechanisches Uhrwerk. Dieses beinhaltet unter anderen eine Zugfeder und eine Unruh, die durch die Feder angetrieben wird und den Takt für das Vorrücken der Zeit angibt.

In einem Punkt unterscheiden sich Automatikuhren hierbei von klassischen mechanischen Uhren, die mittels eines Handaufzugs per Krone aufgezogen werden: In eine Automatikuhr ist ein Schwungkörper eingebaut, der dafür sorgt, dass das Aufziehen der Feder automatisch passiert.

Durch Bewegungen, zum Beispiel mit dem Arm, an dem die Uhr getragen wird, gerät auch die Schwungmasse aufgrund von Schwerkraft und Trägheitsmoment in Bewegung. Diese Schwingen der halbkreisförmigen Schwungmasse, die beweglich befestigt ist, werden dazu genutzt, die Feder aufzuziehen, die wiederum die Unruhe antreibt. Dies geschieht je nach Modell und Hersteller über die Übertragung von mehreren Getrieben, die die Frequenz der Schwingungen herunter regeln.

Damit die Feder nicht reißen kann, wenn sie überspannt würde, zum Beispiel, wenn durch permanente Bewegung auch die Schwungmasse der Automatikuhr nie zur Ruhe kommt, ist ein Schutzmechanismus eingebaut, eine so genannte Rutschkupplung sorgt dafür, dass bei voll gespannter Feder keine weitere Kraftübertragung seitens der Schwungmasse auf die Feder stattfinden kann.

Damit die Uhr auch nach längerer Zeit des Nicht-Bewegens nicht sofort stehen bleibt, haben Automatikuhren eine Gangreserve. Die ist, je nach Modell und Hersteller, zwischen 30 und 60 Stunden lang. Um zu vermeiden, dass die Uhr ganz stehen bleibt, kann man sie auch in einen so genannten Uhrenbeweger geben, ein Gerät, dass die Bewegungen des Arms simuliert.




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