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Die Folgen der Luftangriffe auf DresdenVon August 1944 bis zum April 1945 gab es vermehrt Luftangriffe auf die Stadt Dresden und seine Umgebung. Die Angriffe galten meist den Industrie- und Verkehrsanlagen der Garnisonsstadt und des industriell entwickelten Elbtals. Hauptsächlich aus Gebäuden der Renaissance und des Barocks bestand der Innenstadtteil Dresdens. Der größte Schaden entstand in der Dresdner Altstadt. Sie brannte zum Großteil aus und außer Ruinen blieben nur wenige Gebäude schwer beschädigt erhalten. Auch der Seevorstadt Johannstadt brannte weitgehend ab oder wurde zertrümmert. Auch der Flughafen in Dresden Klotzsche, zirka zwei Kilometer entfernt der Pension Dresden
, wurde von den Angriffen nicht verschont. Eine anfänglich stationierte Luftabwehrartillerie wurde noch vor Kriegsbeginn abdelegiert in Städte, wo die Rüstungsindustrie vorherrschte. Die Vernichtung traf auch historische Bauwerke in Strehlen, Mickten und Gruna. Weitere schwere Bombenschäden gab es auch in Reick, Friedrichstadt, Plauen, Zschertnitz, der Inneren Neustadt sowie Brände in Prohlis. Geringere Schäden gab es in Albertstadt, Niedersedlitz, in Pieschen und im Hechtviertel. Die Äußere Neustadt, der am dicht besiedelste Wohnteil der Stadt, blieb zum großen Teil verschont von den Luftangriffen. Der Krieg hatte nicht nur die vielen Menschen- und Seelenopfer gefordert, nebst den zerstörten Wohnhäusern, sondern auch viele unersetzliche Kulturdenkmäler zerbombt. Darunter fielen das Dresdner Schloss, die Frauenkirche, die Semperoper am Theaterplatz, die Sophienkirche und der Zwinger. Im späteren Wiederaufbau blieben viele Trümmerhaufen und Ruinen als Mahnmal erhalten. Damit wurde der Eindruck verstärkt, dass es zu einer fast kompletten Zerstörung des Stadtkerns kam.
In den Wohngebieten wurden bis 1945 im Mai 60.000 bis 75.000 von insgesamt 222.000 Wohnungen mitsamt Hausrat und Kleidung völlig zerstört. Weitere 18.000 Wohnungen schwer und 81.000 leicht beschädigt. Das Gebäude des Hotel Dresden, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts, blieb dabei, wie viele andere Häuserbauten im Dresdner Norden unbeschädigt. 30 Prozent der Einzelhandelsbetriebe waren funktionsuntüchtig, dass lässt einen Mangel an frischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse schlussfolgern. Aber auch sonst waren Lebensmittel knapp. Menschen ohne Vieh und Anbauland erging es schlecht und ein Tauschhandel begann mit den Bauern.
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