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Geheimnisvolles KarelienIm europäischen Norden von Russland findet sich ein dünn besiedelter Landstrich, der geheimnisvoller kaum sein kann: Karelien. Zwischen Finnland und der Ostsee auf der einen Seite und dem arktischen Weißen Meer auf der anderen Seite erstreckt sich eine dicht bewaldete Landschaft, durchzogen von kleinen Flüssen und Seen. Die Region ist bekannt für ihre alte Holzbaukunst – und die vielen Kloster und Holzkirchen, die versteckt auf Inseln und Anhöhen verstreut liegen. Die Landschaft Kareliens hat eine ganz eigene, Mystische Stimmung, die verstärkt wird durch das Licht während der langen Sommer im Norden und die langen Nächte im Winter.
Museums- und Klosterinseln wie Kischi, Solowski oder Waalam erreicht man am besten ausgehend von Petrosavodsk, der Hauptstadt der unabhängigen russischen Republik Karelien. Die Anreise dorthin kann schon zum Abenteuer werden: Wohin sonst kann man mit der nördlichsten Eisenbahn der Welt, der Murman Bahn fahren?
Russlands Karelien ist bisher hauptsächlich von skandinavischen Touristen entdeckt. Hierher fährt man für den Angelurlaub, Kanutouren oder auf die Jagd. In den einsamen weiten kann man die Seele baumeln lassen. Für deutsche Touristen scheinen vor allem die Walbeobachtungen in der Weißen See im Vordergrund zu stehen. Für russische Touristen sind es die Mystischen Holzklöster, die den Anziehungspunkt bilden. Alles zusammen macht eine schöne Reiseregion aus - und eine geheimnisvolle in jedem Fall.
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